In der Formulierungsentwicklung entstehen täglich wertvolle Daten: von Rohstoffspezifikationen über Versuchsparameter bis hin zu Prüfergebnissen und Chargenprotokollen. In vielen industriellen Laboren sind diese Informationen jedoch über Excel-Tabellen, lokale Netzwerklaufwerke und individuelle Wissenssilos verteilt.


Jede neue Formulierung beginnt mit einer Frage: Was haben wir schon getestet? Ohne zentrale Datenbasis wird dieser Prozess schnell ineffizient – relevante Erkenntnisse bleiben verborgen, Rohstoffwechsel erfordern manuelles Durchsuchen, und wertvolles Erfahrungswissen geht verloren, sobald Mitarbeitende das Unternehmen verlassen.
Eine dedizierte Software verbindet Formulierungsdaten mit Prüfergebnissen, Rohstoffhistorien und Prozessparametern. Doch nicht jede Lösung deckt ab, was industrielle F&E-Teams tatsächlich benötigen, besonders wenn Formulierungsdaten mit Prüfergebnissen, Rohstoffhistorien und Prozessparametern zusammenhängen.


Rezepturdaten zu speichern ist der Ausgangspunkt, nicht das Ziel. Eine Lösung, die industriellen Anforderungen gerecht wird, muss Formulierungsdaten mit dem gesamten Entwicklungskontext verknüpfen: Rohstoffe, Versuchsreihen, Prüfergebnisse, Chargendokumentation. LabV ist als Material Intelligence Platform auf genau diese Anforderung ausgelegt.
Ohne strukturierte Rezepturverwaltung
Rezepturdaten liegen in mehreren Excel-Dateien, benannt nach Datum oder Kürzel des Entwicklers
Prüfergebnisse sind in einer separaten LIMS-Datenbank oder als PDFs gespeichert
Der Zusammenhang zwischen Rezepturvariante und Prüfergebnis ist nicht direkt verknüpft und muss manuell hergestellt werden
Wenn ein erfahrener Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, gehen Expertise und Erfahrungswissen mit
Ein Rohstoffwechsel erfordert manuelles Durchsuchen aller Dateien, die diesen Rohstoff enthalten könnten
Mit LabV
Rezepturen, Rohstoffe, Versuchsparameter und Prüfergebnisse sind in einer Plattform strukturiert erfasst und miteinander verknüpft
Historische Formulierungsdaten sind durchsuchbar: Welche Rezepturen enthielten Rohstoff X? Welche Chargen wiesen Prüfwert Y auf?
Neue Entwicklungsprojekte bauen auf vorhandenem Wissen auf, statt bei null anzufangen
Rohstoffwechsel lassen sich mit wenigen Klicks auf ihre Auswirkungen im Formulierungsportfolio analysieren
Daten aus Prüfgeräten, LIMS-Systemen oder manuellen Eingaben fließen in eine gemeinsame Datenbasis
Lackrezepturen bestehen aus vielen Rohstoffen mit engen Toleranzen. Rohstoffwechsel, Viskositätsprobleme oder Farbabweichungen lassen sich mit strukturierten Daten schneller auf ihre Ursache zurückführen.
Adhäsionseigenschaften und Temperaturbeständigkeit hängen von Formulierungsparametern in komplexen Wechselwirkungen ab. Strukturierte Daten machen diese Zusammenhänge sichtbar.
Reinheitsgrade und Prozessparameter müssen mit Analyseergebnissen über viele Versuchsreihen hinweg verknüpft werden. Eine zentrale Datenbasis macht Muster erkennbar, die in fragmentierten Systemen verborgen bleiben.
Formulierungsdaten für Mörtel, Beschichtungen oder Dichtstoffe sind komplex und oft schlecht strukturiert. Eine zentrale Datenbasis schafft Reproduzierbarkeit und beschleunigt Entwicklungszyklen.
Prozessparameter, Materialeigenschaften und Formulierungsdaten hängen eng zusammen, werden aber häufig getrennt erfasst. Ihre Verknüpfung macht Zusammenhänge sichtbar.
Rezepturverwaltung mit LabV ist besonders relevant für Entwicklungsteams in der industriellen Produktentwicklung, die mit komplexen Formulierungen arbeiten:

Die Entwicklung von Farben und Lacken ist formulierungsintensiv: viele Rohstoffe, viele Varianten und hohe Prüfanforderungen. Datensilos zwischen Entwicklung, Qualitätssicherung und Produktion sind ein strukturelles Problem. Rohstoffwechsel müssen schnell bewertet werden können.

Entwicklungsabteilungen arbeiten mit großen Mengen an Formulierungen, Analyseergebnissen und Rohstoffspezifikationen. Die Herausforderung liegt oft darin, historische Versuchsdaten durchsuchbar zu machen und Zusammenhänge zwischen Rohstoffvariationen und Produkteigenschaften zu verstehen.

Rezepturentwicklung für Klebstoffe erfordert die Verknüpfung von Formulierungsparametern mit mechanischen und chemischen Prüfergebnissen über viele Versuchsreihen hinweg.

Prozessparameter aus der Verarbeitung müssen mit Materialeigenschaften und Formulierungsdaten zusammengeführt werden – eine Aufgabe, die klassische LIMS-Systeme an ihre Grenzen bringt.

Formulierungsdaten für Kleb- und Dichtstoffe, Beschichtungen oder Mörtel sind komplex und oft schlecht dokumentiert. Eine strukturierte Datenbasis ist die Voraussetzung für reproduzierbare Entwicklungszyklen.
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