Use Case Bauchemie

Formulierungsdaten in der Bauchemie strukturieren und nutzbar machen

Bei einem mittelständischen Kleb- und Dichtstoffhersteller waren Formulierungsdaten über Word-Dateien, Excel-Tabellen und lokale Desktops verteilt. Gefunden wurden sie selten. Das Ergebnis waren doppelte Laborversuche, verlängerte Entwicklungszyklen und Expertenwissen, das an einzelne Personen gebunden war und nicht weitergegeben werden konnte.

Mit LabV wurden die bestehenden Strukturen digital abgebildet. Rohstoffe, Rezepturen und Prüfergebnisse waren nun zentral zugänglich. Das Ergebnis: rund 50 % weniger Laborversuche.

Ausgangssituation

Typische Herausforderungen in der Bauchemie-Entwicklung

Bauchemische Produkte – von Dichtstoffen über Fugenmassen bis zu Beschichtungen – entstehen in iterativen Formulierungsprozessen. R&D-Teams arbeiten mit Dutzenden Rohstoffen pro Rezeptur, dokumentieren Chargen, Kennwerte und Prüfergebnisse und müssen dabei
Zulassungsanforderungen wie ETAG, CE-Kennzeichnung oder interne Prüfvorschriften erfüllen.

In der Praxis bedeutet das: Versuchsdaten sind dezentral gespeichert, Rohstoffe werden mehrfach getestet, und das Wissen erfahrener Entwickler bleibt in den Köpfen der Mitarbeiter oder verschwindet innerhalb einer Flut unstrukturierter Dateien. Dieses Wissen ist weder für zukünftige Formulierungen nutzbar, noch kann es von anderen F&E-Mitarbeitern durchsucht werden.

Ein Laborinformationssystem (LIMS) oder ein spezialisiertes F&E-Datenmanagementsystem können die Struktur herstellen, die nötig ist, um Daten projektübergreifend nutzen zu können. Entscheidend ist, dass es die bestehende Arbeitsweise abbildet und nicht ersetzt.

Lösungsansatz

Alle Daten. Ein System. Sofort auffindbar.

LabV hat die bestehende Entwicklungsstruktur des Unternehmens direkt abgebildet: Rohstoffe mit Chargen, Kennwerten und Datenblättern, Rezepturen mit Prozessparametern, Prüfvorschriften und Ergebnisse. Das Team musste weder eine neue Struktur noch eine neue Arbeitsweise erlernen. Das Wissen der Experten blieb erhalten, LabV hat es nutzbar gemacht.

Vertraute Struktur, neue Möglichkeiten

Die bestehende Dokumentation der Formulierungen wird in LabV abgebildet. Rohstoffe, Rezepturen (1K, 2K, 3K) und Prozessparameter sind so aufgebaut, wie das Team bereits arbeitet. Keine neue Logik zu erlernen.

Gezielte Suche statt erneuter Prüfung

Ausgehend von einem Rohstoff lassen sich alle Formulierungen und Projekte finden, in denen er bereits eingesetzt wurde. Weiche Suche schlägt die nächstbesten Treffer vor, wenn kein exakter Match vorhanden ist.

Klare Struktur für jeden F&E-Bereich

Rohstoffe, Rezepturen und Ergebnisse sind nach Produktbereich organisiert und gefiltert. Jedes Team sieht nur, was für seinen Bereich relevant ist. Kein Suchen in fremden Projekten, keine Verwirrung durch irrelevante Daten.

Basis für KI-gestützte Entwicklung

Strukturierte, verknüpfte Daten ermöglichen mittelfristig Rezepturvorschläge und Vorhersagen von Materialkennwerten wie Viskosität auf Basis der bestehenden Versuchsdatenbasis.

Ergebnisse

Was das F&E Team
erreicht hat

Die Zahlen sprechen für sich

50 %

weniger Laborversuche durch gezielte Nutzung bestehender Versuchsdaten statt wiederholter Prüfungen

1 System

für Rohstoffe, Rezepturen, Prozessparameter und Prüfergebnisse, vollständig verknüpft und durchsuchbar

Entwickler in der Klebstoffindustrie arbeitet an einer neuen Klebstoffformulierung.

"Wir wollten weg vom Datenchaos und hin zu einer Entwicklung, die auf dem aufbaut, was wir bereits wissen. LabV hat uns genau das ermöglicht."

Leiter Forschung & Entwicklung | Mittelständischer Kleb- und Dichtstoffhersteller

LabV Charles JouaniqueTobias HeinrichLabV Daniel Stroh

Passt das zu Ihrem Workflow?

In einem 30-minütigen Gespräch zeigen wir Ihnen, wie LabV Ihre bestehende Arbeitsstruktur abbildet und Ihre Daten sofort nutzbar macht. Keine Vorbereitung Ihrerseits.