Use Case Klebstoffentwicklung

Rezepturentwicklung für Klebstoffe

Daten konsolidieren, Varianten einordnen und datenbasierte Entscheidungen treffen.

Formulierungen für Klebstoffe werden ständig angepasst. Neue Substratpaarungen, veränderte Prozessbedingungen oder andere Aushärtungsprofile führen zu zusätzlichen Rezepturen und Prüfserien. LabV führt Formulierungen, Prüfwerte und Versuchsergebnisse in einer gemeinsamen Datenstruktur zusammen. So lassen sich Formulierungen systematisch bewerten, Varianten direkt vergleichen und Rezepturen gezielt weiterentwickeln.

Maschine trägt präzise Klebstoff auf eine transparente Kunststoffform auf.
Screen der LabV-Plattform mit einer Übersicht eines Projekts mit den zugeordneten Experimenten und den darin enthaltenen Rohstoffen.
Herausforderungen in der  Formulierungsentwicklung

Daten sind vorhanden, aber nicht nutzbar

Welche Rezeptur hat unter Temperaturbelastung die beste Scherfestigkeit gezeigt? Und wurde diese Kombination aus Harz und Härter bereits in der Versuchsplanung berücksichtigt? Im F&E-Alltag bleiben diese Fragen meist unbeantwortet, da die Daten aus historischen Versuchen nicht auffindbar sind.

Formulierungen stehen in Excel-Dateien, Prüfberichte sind als PDFs abgespeichert und Messdaten liegen in einzelnen Projektordnern. Dies erschwert einen projektübergreifenden Variantenvergleich und führt zu Doppelversuchen.

Wie LabV unterstützt

Strukturierte Daten in der Formulierungsentwicklung

LabV bündelt Rezepturen, Prozessparameter und Prüfwerte in einer zentralen Datenstruktur. Dadurch bleiben Änderungen an Harzen, Füllstoffen oder Additiven nachvollziehbar. Gleiches gilt für die Datenverknüpfung zwischen Formulierungsvarianten und den Ergebnissen aus mechanischen und thermischen Tests. Das Ergebnis: Entwicklungsteams erkennen schneller, welche Klebstoffvarianten weiterverfolgt werden sollten und welche nicht.

Diagramm zeigt drei verbundene Kreise mit den Themen Workflows, Daten und KI, die jeweils spezifische Elemente wie Projekt, Rezepturdaten und generative KI enthalten.
Datenbasierte Entscheidungen als Basis für neue Formulierungen

Prozessparameter und Messdaten strukturiert erfassen und verknüpfen

Jede Formulierungs- oder Prozessänderung erzeugt neue Daten. Damit diese projektübergreifend auswertbar sind, müssen Prozessparameter, Messdaten und Prüfergebnisse von Anfang an verknüpft erfasst werden. LabV strukturiert diese Daten so, dass der Zusammenhang zwischen Formulierungsentscheidung und Testergebnis jederzeit nachvollziehbar bleibt.

Dr. Stefan Thomas hält auf der analytica 2026 einen Vortrag über Digitale Transformation und den KI-Assistenten von LabV.
Von der manuellen Datensuche zur zentralen Datenbasis

Testergebnisse auswerten und systematisch dokumentieren

Welche Formulierung hält bei 80 °C? Welche Variante zeigt die bessere Schälfestigkeit auf PP-Substraten? Diese Fragen lassen sich nur beantworten, wenn Testergebnisse direkt mit den zugehörigen Rezepturen verknüpft sind. LabV löst den Variantenvergleich als Recherche-Aufgabe ab und macht ihn zur Standardfunktion.

Zwei Enwickler in der Klebstoffindustrie analysieren Formulierungsdaten und werten diese aus.
KI-gestützte Material Intelligence Plattform

Muster erkennen und datenbasierte Entscheidungen absichern

Künstliche Intelligenz unterstützt, aber die Entscheidung bleibt beim Team. Auf Basis strukturierter Daten hilft der KI-Assistent von LabV dabei, Muster in Versuchsreihen zu erkennen und Abweichungen zwischen Formulierungen zu identifizieren.

So lässt sich einordnen, welche Rezepturen unter bestimmten Prüfbedingungen reproduzierbar funktionieren. Die KI benennt Muster und schafft so die Basis für datenbasierte Entscheidungen.

Beispiel für Frage des Entwicklers nach einer Korrelationsmatrix und Antwort des LabV AI Assistanten.
LabV Charles JouaniqueTobias HeinrichLabV Daniel Stroh

Live erleben, wie Formulierungsdaten systematisch nutzbar werden.

Erleben Sie in einem kurzen Demo-Termin, wie LabV Formulierungen, Prüfdaten und Variantenwissen in der Klebstoffentwicklung zusammenführt.