Formulierungsentwicklung

Lackrezepturen vergleichen, Entwicklung fundiert steuern

Daten konsolidieren. Varianten bewerten. Datenbasierte Entscheidungen treffen.

In der Lackentwicklung entstehen täglich neue Rezepturen, Prüfwerte und Versuchsergebnisse. Jede Anpassung erzeugt neue Daten und neue Lücken in der Vergleichbarkeit zwischen Iterationen. LabV führt Formulierungen, Prüfwerte und Versuchsergebnisse in einer zentralen Datenplattform zusammen. Dies ermöglicht datenbasierte Entscheidungen auf Grundlage vollständiger Datensätze.

Fünf geöffnete Farbdosen mit verschiedenen Farben neben Farbpaletten mit Blau-, Grün- und Gelbtönen.
Screen der LabV-Plattform mit einer Übersicht eines Projekts mit den zugeordneten Experimenten und den darin enthaltenen Rohstoffen.
Herausforderungenin der Rezepturentwicklung

Fragmentierte Daten, fehlende Vergleichbarkeit

Daten sind vorhanden, aber sie sind selten projektübergreifend zugänglich. Wie war der Glanzgrad bei Variante X? Wurde diese Rezeptur bereits geprüft? Welches Additiv beeinflusst die Viskosität am stärksten? Entwickler in der Farb- und Lackindustrie sind täglich mit solchen und ähnlichen Fragen konfrontiert.

Die Antworten sind meist vorhanden, aber nicht erreichbar: Rezepturen liegen in Excel-Dateien, Prüfergebnisse in PDFs und Erkenntnisse aus früheren Versuchsreihen sind über verschiedene Projekte verteilt. Varianten müssten erneut geprüft werden statt gezielt priorisiert. Durch diese ineffiziente Datennutzung geht Entwicklungszeit verloren.

So unterstützt LabV 

Zentrale Dokumentation aller Entwicklungsdaten

In der Lackentwicklung beeinflussen Rohstoffzusammensetzung und Prozessbedingungen die Eigenschaften einer Beschichtung. Änderungen an Bindemitteln, Pigmenten oder Additiven können beispielsweise die Viskosität, den Glanzgrad oder die Haftung verändern. Welche Auswirkungen tatsächlich auftreten, muss anhand geeigneter Prüfverfahren untersucht werden.

LabV verknüpft Lackrezepturen mit den zugehörigen Rohstoffen, Versuchsbedingungen und Prüfergebnissen. Entwicklungsteams können dadurch nachvollziehen, welche Rezepturvarianten bereits getestet wurden und wie sich ihre Eigenschaften unter vergleichbaren Prüfbedingungen unterscheiden. Das erleichtert die Auswahl geeigneter Ausgangsformulierungen für weitere Versuche und hilft, unnötige Wiederholungen zu vermeiden.

Entwicklungsteams bewerten Lackrezepturen auf Basis vollständiger Datensätze statt einzelner Prüfwerte. Versuchsreihen werden gezielter geplant und Wiederholversuche reduziert, weil vorhandene Erkenntnisse zugänglich und vergleichbar sind.

Diagramm zeigt drei verbundene Kreise mit den Themen Workflows, Daten und KI, die jeweils spezifische Elemente wie Projekt, Rezepturdaten und generative KI enthalten.
Datenverknüpfung von Anfang an

Lackformulierungen entwickeln und strukturiert dokumentieren

Jede Änderung an Formulierungen oder beim Prozess erzeugt neue Daten. Damit diese projektübergreifend auswertbar sind, müssen Prüfwerte, Rohstoffinformationen und Versuchsergebnisse von Beginn an verknüpft erfasst werden. Eine nachträgliche Zusammenführung verteilter Daten erzeugt Mehraufwand und bleibt fehleranfällig.

LabV strukturiert diese Daten so, dass der Zusammenhang zwischen Formulierungsentscheidung und Prüfergebnis jederzeit nachvollziehbar bleibt. Dies bildet die Grundlage für einen belastbaren Variantenvergleich und datengetriebene Entscheidungen über Projekte und Entwicklungsphasen hinweg.

Künstliche Intelligenz als Analysewerkzeug

KI in der Lackentwicklung

KI unterstützt die Einordnung. Das Team trifft die Entscheidung.

Auf Basis strukturierter Daten hilft der KI-Assistent, Zusammenhänge zwischen Formulierungen und Ergebnissen wie Haftung, Glanzgrad oder Viskosität zu erkennen und Abweichungen in umfangreichen Versuchsreihen einzuordnen. Rezepturen lassen sich dadurch gezielter priorisieren und Wiederholversuche reduzieren. Die KI benennt Muster und schafft die Basis für datengetriebene Entscheidungen. Die fachliche Bewertung liegt beim Entwicklungsteam.

Beispiel für Frage des Entwicklers nach einer Korrelationsmatrix und Antwort des LabV AI Assistanten.
LabV in der Farb- und Lackindustrie

Formulierungsentwicklung in der Praxis

Mehr Struktur, weniger Wiederholung.

Ein Hersteller von Dispersionsfarben verwaltete mehrere tausend Rezepturen, verteilt über verschiedene Dateien und Projekte. Nach der Zentralisierung auf einer zentralen Datenplattform standen die Datenpunkte erstmals vollständig verknüpft für den Variantenvergleich zur Verfügung. Entwicklungsteams konnten Lackrezepturen gezielter bewerten, Wiederholversuche wurden seltener und neue Varianten schneller eingeordnet, weil vorhandene Daten erstmals strukturiert zugänglich waren.

Case Study über die Formulierungsentwicklung in der Farb- und Lackindustrie mit LabV.
LabV Charles JouaniqueTobias HeinrichLabV Daniel Stroh

Live erleben, wie Rezepturdaten systematisch nutzbar werden.

Erleben Sie in einem kurzen Demo-Termin, wie LabV Rezepturen, Prüfdaten und Variantenwissen in der Lackentwicklung zusammenführt.